Klosterkirche Altfriedland retten!

Heute ist der 22.05.2012.
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Solistenkür: Junge Bläsersolisten des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin bei den Brandenburgischen Sommerkonzerten in Altfriedland

Am Sonntag, den 1. Juli sind um 17 Uhr die Brandenburgischen Sommerkonzerte zu Gast in der Klosterkirche Altfriedland. In dem Konzert präsentieren Thomas Hecker, Solooboist des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin, und Paolo Mendes, Solo-Hornist desselben Orchesters, Bläserliteratur auf höchstem Niveau. Die vielfach preisgekrönten Musiker werden am Klavier begleitet von der Pianistin Anna Kirichenko, Dozentin der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin. Auf dem Programm steht romantische Bläserliteratur, die die farblichen Reize der Besetzung auslotet: von Robert Schumann und seinem kompositorischen Umfeld, den Komponisten Carl H.C. Reinecke und Joseph G. Rheinberger , flankiert von Musik französischen Ursprungs, von Paul Dukas und Francis Poulenc. Alexander Steinbeis, Orchesterdirektor des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin, vermittelt in seiner Konzertmoderation dem Publikum Erläuterndes, Anekdotisches und Heiteres zum Programm. Den Konzertbesucher von auswärts lockt das Märkisch-Oderland mit Wäldern und Seen, einer reizvollen Landschaft, die mit einem Beiprogramm zum Konzert auf einem Ausflug ins Vogelschutzgebiet erkundet werden kann. Wer mehr Geschichtlichem zugeneigt ist, der kommt bei einem Ausflug zum Schloss Neuhardenberg auf seine Kosten, dem eine ausgedehnte Parkanlage angegliedert ist, die von Hermann von Pückler-Muskau und Peter Joseph Lenné gestaltet wurde.  

Die „Klassiker auf Landpartie“ der Brandenburgischen Sommerkonzerte, jedes Mal mit einem hochkarätigen Konzert vor atemberaubender Kulisse gekrönt, erfreuen sich auch im 22. Jahr ihres Bestehens großer Beliebtheit. Zusammen mit den verlockenden Kaffeetafeln und den altehrwürdigen Städten und Dörfern erschließen sich den Besuchern Gesamtkunstwerke von beeindruckender Schönheit. Thematische Rundgänge durch Dörfer, Besichtigungen von Kirchen oder Museen und die beliebten musikalischen Dampferfahrten bilden das umfangreiche Beiprogramm der etablierten Konzertreihe.

Konzertkarten zu 14, 26, 38, 49 € (zzgl. VVK-Gebühr) sowie Karten für die Beiprogramme erhalten Sie über die Homepage der Brandenburgischen Sommerkonzerte www.brandenburgische-sommerkonzerte.de und das Kartentelefon 01805-805720.

ab 13:30 Uhr Kaffeetafel im Kloster
14:00 Uhr Busabfahrt zur Führung durch den Schlosspark und Schloss Neuhardenberg
14:15 Uhr Themenführung zum Europäischen Vogelschutzgebiet "Kietzer See"
14:30 Uhr Führung zur Geschichte des Fischerdorfes und der Klosterruine³
ab 16:30 Uhr kostenlose Kinderbetreuung

Weitere Brandenburgische Sommerkonzerte in der Region:

1. September, 17 Uhr, Strausberg, Stadtpfarrkirche St. Marien
Zum Themenjahr „Reformation und Musik“ – Luthers Lieder und die weltliche Musik.
The Playfords. Mit Werken von MARTIN LUTHER, JOHANN WALTER, MELCHIOR VULPIUS, MICHAEL PRAETORIUS u.a.

2011-12-31 und 2011-12-18
Musik in der Klosterkirche Altfriedland
Am 4. Advent, Sonntag, den 18. Dez. hatte der Förderverein zu seiner letzten Veranstaltung  in diesem Jahr eingeladen. Nach der gut besuchten Kaffeetafel im Pfarrhaus erfreute das Buckow-Waldsieversdorfer Blasorchester (gegründet schon 1958 als Bläserchor der kath. Kirchengemeinde Buckow mit 10 Musikern) Augen und Ohren mit z.T. weihnachtlichen, aber insbesondere Melodien aus Swing und Jazz. 27 Musiker vom Schlagzeuger über Tenorhörner bis zu Saxophonisten gaben ein prachtvolles Bild ab und bescherten den 66 Besuchern fast 1 ½ Stunden einen wahren Ohrenschmaus.
Der Leiter des Orchesters, Herr Bade, moderierte und erklärte den begeisterten Zuhörern den Hintergrund der jeweiligen Stücke.
Der Förderverein dankt allen für die Spenden an diesem Abend.
Nur 2 Wochen später wurde das Jahresende am Sylvesterabend mit Orgelmusik von Frau Blache verschönt. Diese Tradition währt nun schon manches Jahr und ist immer wieder eine große Freude, wie man auch an den zahlreichen Gästen sehen konnte. Ganz besonders wurde auf den Zimbelstern an der Orgel hingewiesen, für seine Reparatur wurde um ein Scherflein gebeten.
Auf dem gut gefüllten Spendenteller blieb aber außerdem noch eine hübsche Summe für den Förderverein übrig.
Dank an allen Beteiligten, die organisatorisch oder ausübend diese schönen Erlebnisse möglich machten, auch den Gästen, die den Weg nach Altfriedland nicht scheuten und sicher auch nicht enttäuscht wurden.
RvO

2011-10-16 Kunstherbst im Kloster

Der Nebel steigt es fällt das Laub
schenk ein den Wein den holden
wir wollen uns den grauen Tag
vergolden ja vergolden

Der Nebel lag morgens wie ein zarter Schleier über dem Klostersee, der  goldene Oktober war in diesen Tagen ganz besonders intensiv und vergoldete auch den jährlichen Kunstherbst in der Klosterruine Altfriedland. Die Sonne strahlte hinein bis in die Gewölbe des Refektoriums, viele Besucher waren ganz erstaunt über die Schönheit dieser Räume.
Es gab für jeden etwas: Wolliges, Seidiges, Duftendes, Gemaltes, Gestricktes, Gestecktes und Getöpfertes – um nur eine kleine Auswahl zu nennen. Mittendrin auch der kleine Tisch des Fördervereins Klosterkirche Altfriedland. Die  Baumwollbeutel mit dem ansprechenden Logo wurden im Rahmen einer speziellen Aktion incl. einer Tüte Haribo-Gummibärchen angeboten. Dies fand lebhaftes Interesse und es kam zu guten Gesprächen. Viele Besucher wussten nicht um den schlechten Zustand der Klosterkirche und konnten sich, während Frau Blache Orgel spielte, ein Bild davon machen.
Kaffee, Kuchen und Erbensuppe stärkten die unzähligen Besucher, die die Gelegenheit auch nutzten, im Dorf herum zu wandern und sich am See zu erfreuen. Ein schöner und  harmonischer Tag, ein Beweis für die Anziehungskraft von Altfriedland. Renata von Oppen. Hier ein Artikel in der MOZ vom 17.10.2011.

2011-08-06 Förderverein und Fischerfest:
Ein so bedeutendes Ereignis in Altfriedland wollten wir nutzen, um uns einem großen Publikum zu präsentieren. Das Wetter war grandios, und demzufolge kamen wirklich sehr viele Menschen, was uns insbesondere für die Veranstalter freute, die mit viel Mühe und Umsicht alles organisiert hatten. Wir konnten neben dem Stand des Vereins Langes Haus einen Tisch aufbauen und unsere Einkaufsbeutel mit dem Kirchenlogo und den Vereinsprospekten darauf präsentieren. Als besondere Idee hatten wir HariboGummibärchen -Tüten als Zugabe pro Einkaufsbeutel besorgt und immerhin konnten wir 6 Beutel verkaufen und viele nette Gespräche führen, Menschen über unsere Aktivitäten informieren. Es gibt eben doch viel Zuspruch, wenn man sich engagiert. Vielen Dank an Frau Dorothea Blache, die am 6. August zum Fischerfest um 19 Uhr in der Klosterkirche eine "Kleine fröhliche Orgelmusik" spielte. Besonderer Dank gilt auch unserem Mitglied, meiner Mutter Renata v.Oppen, die mich nachmittags ablöste und unseren Stand fast 3 Stunden betreute. Auch gilt unser Dank den Spendern, die uns wieder ein Stück unserem Ziel näher brachten die Klosterkirche zu sanieren. Carl-August v.Oppen, Vorsitzender.

2011-07-09: Wie sah es früher in Altfriedland aus?
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe des Fördervereins nahm uns Herr Dieter Arndt am 09.07.2011; 19:00 Uhr auf eine Zeitreise mit, die nicht nur faszinierende Bilder bzw. Fotos von Altfriedland, sondern auch für nicht wenige Zuschauer viele interessante und bisher unbekannte Informationen bereit hielt. Schon ein kleines Wunder, dass Herr Arndt alle diese Aufnahmen sammeln konnte!
Aber auch die lebhafte und interessante Art der mit vielen Geschichten und Anekdoten garnierte Präsentation beeindruckte die Zuschauer von Anfang bis Ende der ca. 1-stündigen Vorführung. Es waren mehr als 30 Gäste gekommen und es wurde sehr eifrig gespendet, so dass wir der Sanierung der Kirche wieder ein Stück näher gekommen sind. Allen Spendern sei gedankt! Carl-August v.Oppen, Vorsitzender
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2011-05-28 Filmvorführung des 1958/59 in Altfriedland und Umgebung gedrehten s/w DEFA-Films "Eine alte Liebe"; Regie: Frank Beyer. Darsteller u.a.: Gisela May, Hans-Peter Minetti, Margot Ebert, Günther Simon. Zugleich spielten viele Altfriedländer in Statistenrollen im Film mit. Hier ein Presseartikel zu dieser Veranstaltung (MOZ, 31.05.2011).

Klosterkirche und Klosterruine Altfriedland

Klosterkirche und Klosterruine   Um das Jahr 1230 wurde das Gotteshaus als Kirche des Klosters der
   Zisterzienserinnen zu Friedland gebaut. Die Klosterkirche bildet - gemeinsam
   mit der Klosterruine, dem alten Pfarrhaus und dem Gutshaus - ein historisch-
   kulturelles Dorfensemble.

   Heute droht der Klosterkirche Gefahr: Wasser steigt in die Mauern, Salpeter
   hat sich in den Wänden fest gesetzt, Holzbalken im Inneren werden marode.

   "Die Klosterkirche Altfriedland ist ein Ort für Christen und auch für Menschen
   anderer und ohne Konfession, die Religion, Geschichte, Kultur, und
   Begegnung als Teil ihres Lebens wahrnehmen wollen." (Satzung
   Förderverein Klosterkirche Altfriedland e.V.).
   Bild links:
Klosterkirche und Klosterruine.

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